Andalusien

* Preis pro Person im Doppelzimmer:
1.350,- €


Leistungen

* Eine Woche Rundreise
* Eine Woche Aufenthalt in einem kleinen Ferienhaus in Conil
* Leihwagen
* Charterflug ab Deutschland

www.conil.de

 

 

ANDALUSIEN - RUNDREISE

Mag sein, daß es nicht wahr ist, aber es stimmt eben doch: Spanien ist Andalusien. Stierkampf, Flamenco, Caballero. Sherry, sonnenüberflutete Küsten; eine im Frühjahr sattgrüne Landschaft, die sich im Laufe des heißen Sommers in weiche Brauntöne hüllt. Ein Hügel- und Bergland, in dem man sich so recht den Don Quijote vorstellen kann, der gemächlich die schier endlose Weite auf der Suche nach den geflügelten Riesen durchstreift. Und dann sind da andererseits die Metropolen, Zentren alter Macht, die auf eine so beeindruckend lange Geschichte zurückblicken und nebenbei wie selbstverständlich ins 21. Jahrhundert gefunden haben - ohne ihre Schönheit zu verlieren. Noch immer herrscht in ihnen der Kulturenmix, den die Christen, Juden, Mauren, die Herrschaften aus zurückliegenden Epochen hinterlassen haben. Folgen Sie uns auf unsere Rundreise durch die schönsten Städte Andalusiens. Besuchen Sie mit uns vornehme und berühmte Paradores, urige Fincas und typische Haciendas. Durchstreifen Sie mit uns Zentren und Landschaften und finden Sie dabei vielleicht Ihren persönlich schönsten Platz auf Erden.

Gleich zu Beginn heißt es mitten hinein ins urspanische Leben und Treiben. Mit dem Flugzeug nach Jerez und weiter mit dem Auto nach Sevilla, ins Hotel "Casas de la Juderia", mitten im jüdischen Viertel. Ein Taxifahrer fährt vorweg, damit wir im Labyrinth der Einbahnstraßen nicht verloren gehen. Vor uns liegen zwei Tage in der Hauptstadt Andalusiens. Hier spielt die Musik, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Der Flamenco heißt "Sevillana", und in seinen Liedern und Tänzen erzählen die Gitanos die uralten Geschichten starker Gefühle auf ihre ganz eigene Weise immer wieder neu. Höhepunkt des Jahres ist die "Semana Santa", die Karwoche vor Ostern. Zwar ist sie in ganz Andalusien eine einzige Feierwoche, doch das Ausmaß, das hier erreicht wird, ist nicht zu übertreffen. Wer das erleben will, soll gerne kommen. Aber er muß sich lange vorher anmelden und darf nicht viel anderes erwarten, als eben dies.

Unsere Wanderung durch Sevilla beginnt im "Barrio Santa Cruz", dem alten jüdischem Viertel, gleichzeitig Altstadt und Zentrum der Stadt. Seine Unzahl an Gassen und Sträßchen durchwandere man gelassen und ohne sich Sorgen um die Richtung zu machen. Man findet wieder hinaus - irgendwie und irgendwann. Am Rande der Altstadt, alles überragend und von beeindruckender Größe die Kathedrale mit der Giralda an der Seite, dem zugehörigen Turm. Viele Touristen, aber es hat sich gelohnt. Ein Platz zum Ausruhen und Durchatmen sind die Paläste des Alcázares mit ihren Gärten. Wer schon einmal in Granada war, dem wird die Anlage vielleicht irgendwie bekannt vorkommen. Sie erinnern ein wenig an die Alhambra, zu der wir erst in ein paar Tagen kommen werden. Als die Mauren besiegt waren, war man sich hier nämlich keineswegs zu schade, ihre Baumeister weiterhin in Anspruch zu nehmen. Sie waren schließlich die besten ihrer Zeit. Die Calle San Fernando führt an der Universität von Sevilla vorbei, einer Tabakfabrik aus dem 18. Jahrhundert. Wir erreichen die Plaza de España, den großen Platz, der rundherum auf bunten Fliesen die verschiedenen Regionen Spaniens vorstellt. Gleich daneben befindet sich der Maria Luisa Park. Den Abend verbringen wir nicht im Hotel, so schön es auch ist. Es zieht uns zuerst noch ein wenig an das Ufer des Guadalquivir und dann zurück in die Gassen, zu einem Glas Wein und mit Glück etwas Musik.

Der nächste Tag gehört den großen Einkaufsstraßen. Shopping nennt man das vielleicht, und man kann es natürlich auch in Köln oder Düsseldorf machen. Nur hat es hier eben doch einen ganz anderen Reiz, denn bei aller westlichen Modernität, die Atmosphäre Andalusiens ist stets zu spüren.

Der folgende Tag führt uns nach Cordoba, wo wir die nächsten beiden Tage verleben werden. Dort wird es ein wenig ruhiger zugehen als im quirligen Sevilla. Cordoba ist kleiner, seine Altstadt - umgeben von einer Neustadt, die wir zügig durchfahren haben, denn mit ihr legt die Stadt keine Ehre ein - beschaulich und gemütlicher. Die Römerbrücke über den Guadalquivir, auf den wir auch hier wieder stoßen, ist nur zweispurig. Das reicht. An seinem Ende steht der Calahorra Turm mit einem Geschichtsmuseum. Wir durchstreifen die Altstadt in der Umgebung unseres Hotels "Albucasis", gewöhnen uns an das gemächlichere Tempo, lassen uns mehr Zeit an dieser oder jener Ecke. Wir wollen auch innerlich einen kleinen "Anlauf" für den folgenden Tag nehmen, der den ersten - für manchen sogar den größten - Höhepunkt unserer Reise bieten soll. Am späten Vormittag des nächsten Tages ist es dann soweit: Die Mezquita. Auf 800 Säulen ruht dieses ‚"steinerne Märchen", eine Moschee, in der über 500 Jahre hinweg Christen und Mauren gemeinsam gebetet haben (irgendwas ist wohl inzwischen erheblich schief gegangen!). Wir glauben nicht, daß sich jemand diesem Eindruck entziehen kann. Ein wenig verschnaufen im durftenden Orangenhof, und dann noch einmal hinein in dieses so überwältigende, gleichzeitig aber auch durch seine Leichtigkeit bestechende Bauwerk, das trotz aller Kraft nicht niederdrückend wirkt. Für heute kommt Für heute kommt weiteres nicht in Frage. Wir ziehen uns zurück in die Nähe unseres Hotels und stoßen dort auf das "Casa Pepe de la Juderia", ein Restaurant, in dem wir den Abend verbringen. Es war wunderschön hier, und morgen geht es weiter. Richtung Granada, aber kurz vorher biegen wir ab. 15 km südlich liegt am Fuße der Sierra Nevada der "Cortijo el Encinar". 2000 Bäume, heißt es, stehen in seinen Gärten. Das kann gut sein; vor allem genießen wir nach den vergangenen Tagen die naturnahe Abgeschiedenheit. Wir haben ein geräumiges Doppelzimmer mit Bad und statten gleich einmal dem Pool einen Besuch ab. Erstmal ankommen. Für den Abend haben wir uns ein Menue bestellt und lassen den Tag auf dem Balkon mit Blick auf den Garten ausklingen.

Am nächsten Tag geht es hinein nach Granada. 20 Minuten sind wir unterwegs, akzeptabel angesichts der ländlich-ruhigen Lage unserer Unterkunft. Wir nehmen das erste Parkhaus und machen ab jetzt alles weitere zu Fuß. Wir besichtigen die Kathedrale und durchwandern die Innenstadt mit den vielen kleinen Gassen und Plätzen. Immer mal wieder kommt schon das Ziel unserer Begierde in Sicht, die Alhambra. Aber wir haben unseren Besuch erst für morgen vorreserviert. Der bestbesuchten Ort in ganz Spanien ist gut organisiert.

Wir wandern einstweilen durch das maurische Viertel "Albaicin" am Rio Darro entlang und essen abends mit Blick auf die erleuchtete Alhambra. Am nächsten Tag ist es dann soweit. Die Reservierung erschien uns anfänglich als lästige Formalität. Nach den nun folgenden Stunden werden wir froh sein, daß der Andrang auf dieses einmalige Bauwerk reguliert wird und man auf diese Weise die Möglichkeit hat, den Besuch in vollen Zügen zu genießen. Der berühmte Satz des letzten maurischen Herren der Alhambra: "Es wäre ein unersetzlicher Verlust, soviel Schönheit und Anmut für immer zu vernichten", wurde Gottseidank sowohl von den katholischen Eroberern beherzigt, als auch sehr viel später von der UNESCO, die die Alhambra zum Kulturgut der Menschheit erklärt hat. Voller unvergeßlicher Eindrücke machen wir uns auf den Rückweg zu unserem Cortijo. Morgen werden wir uns auch von Granada verabschieden.

Der nächste Tag führt uns zunächst nach Ronda, wo wir ein ausführliches Kaffeetrinken mit einem Spaziergang durch den Ort, zur alten Arena und dem Tajo verbinden. Weiter geht es durch die wunderschöne Sierra von Grazalema bis kurz vor Arcos. Hinter dem Stausee liegt die "Finca Santiscal", unser nächstes Domizil. In der typischen kleinen Hacienda erwartet uns ein liebevoll eingerichtetes Doppelzimmer und am nächsten Morgen ein ausgiebiges Frühstück. Wir besuchen Arcos, das hoch auf einer Bergklippe liegt, besichtigen die Kathedrale und genießen den weiten Blick über die Landschaft. Für diesmal soll es genug gewesen sein. Mehr geht in dieser Zeit nicht. Eine Woche am Strand von Conil haben wir noch vor uns, um dem Erlebten nachzuhängen, und ein paar Pläne für das kommende Jahr kann man dort vielleicht auch schon schmieden.

Weitere Information zu dieser Rundreise erhalten Sie direkt beim Veranstalter:

Conil Reisen GmbH I Waterloostr. 3 I 22769 Hamburg

Tel.: 040/433 772 I Fax: 040/438 345

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